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Ziele und Aufgaben

Mit dem Programm Soziale Stadt reagiert die Politik auf veränderte Rahmenbedingungen in den Städten. Zur Entwicklung von Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf sind integrierte Handlungskonzepte erforderlich, da die rein bauliche Erneuerung und deren Förderung nicht mehr ausreicht.

Das innenstadtnahe gründerzeitliche Programmgebiet ist im Rahmen der sozialen Stadt in Thüringen ein Modell für den Einsatz des Programms im Vergleich zu den Gebieten in traditioneller industrieller Bauweise. Die zu beschreitenden Wege zur Verbesserung der Lebensbedingungen sind nicht nur durch klassische Stadterneuerungsmaßnahmen zu erreichen, sondern sind durch aktivierende Maßnahmen der Bewohner zu ergänzen. Dazu muß die Motivation der Bewohner geweckt werden, den Stadtteil als persönlichen Lebensraum wieder wahrzunehmen und sich zu engagieren.

Das Programmgebiet ist gekennzeichnet durch sozial-strukturelle Problemlagen und Arbeitslosigkeit einhergehend mit sozialen Entdifferenzierungen. Durch Imageverlust des Gebietes und Stigmatisierung werden diese Prozesse beschleunigt. Bevölkerungsverluste und Vernachlässigung des Wohnumfeldes, Wohnungsleerstand und das Entstehen sozialer Brennpunkte sind die Folge der sich gegenseitig verstärkenden negativen Entwicklungen.
Arbeitslosigkeit und deren wirtschaftliche Folgen reduzieren jedoch nicht nur die Teilhabemöglichkeiten am öffentlichen Leben der Betroffenen, sondern führen häufig zu einer Verlängerung des Problems in die nächste Generation. Die Zukunftschancen der Kinder werden durch Teilnahmebeschränkungen an Bildung, Freizeit und öffentlichem Leben reduziert.

Mit dem Programm Soziale Stadt als Leitprogramm sollen die vielfältigen Problemlagen in dem Gebiet beseitigt und negative Entwicklungen in einen positiven Entwicklungsprozess umgekehrt werden.

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Letzte Aktualisierung: 29.05.2018