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  23.03.2010, 19.00 Uhr
2. Werkstatt zum Marketingkonzept "Magdeburger Allee"
 
  23.03.2010, 12.00 Uhr
"Runder Tisch" im Stadtteilbüro
 
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  Von 2003 bis 2008 wirkte das Programm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" zusätzlich im Gebiet "Soziale Stadt".
 
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  Das Europa- und Bundesprogramm "XENOS - Beschäftigung, Bildung und Teilhabe vor Ort" unterstützte Aktivitäten in Programmgebieten der "Sozialen Stadt".
 
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10 Jahre Programm "Soziale Stadt"

Das Städtebauförderungsprogramm "Stadt­teile mit beson­derem Entwick­lungsbedarf - Soziale Stadt" des Bundes­ministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der Länder wurde im Jahr 1999 mit dem Ziel gestartet, die "Abwärtsspirale" in benachteiligten Stadt­teilen aufzuhalten und die Lebensbedingungen vor Ort umfassend zu verbessern. Die "Soziale Stadt" startete im Jahr 1999 mit 161 Stadtteilen in 124 Gemeinden; heute sind es 498 Gebiete in 318 Gemeinden.

Erfurt beteiligt sich mit dem Stadtgebiet westlich und östlich der Magdeburger Allee seit 2001 an dem Programm. Mehr als 4,9 Millionen Euro flossen seither in das Programm­gebiet in unterschiedliche Projekte.

Vor wenigen Wochen, am 05. Mai 2009, fand im Umweltforum der Auferstehungskirche, Berlin Friedrichshain, ein Kongress zum 10jährigen Bestehen des Programms statt. Dabei wurde deutlich, dass nach anfänglicher zum Teil großer Skepsis hinsichtlich der Wirksamkeit das Programm heute 2009 zweifelsfrei als Erfolg eingeschätzt wird. Gleichzeitig war dabei zu vernehmen, dass der Bund auch weiterhin zur Finanzierung des Programms bereit ist. Dabei sollte man wissen, dass das Programm zu jeweils 1/3 vom Bund, den Ländern und den Kommunen getragen wird.

Im Jahre 2005 wurde das Programmgebiet in Erfurt schon einmal erweitert. Die Entscheidungen zur weiteren Entwicklung auf Grundlage der Förderrichtlinien obliegen dazu dem neu zu wählenden Stadtrat. Nicht unrealistisch sollte das Ziel verfolgt werden, mit Hilfe des Programms "Soziale Stadt" und der gleichzeitigen vielfältigen Unterprogramme, Quartiere zu stabilisieren und so zu entwickeln, dass das Programm jährlich abgerechnet werden kann.

Einige Städte sind aktuell dazu übergegangen, stärker die Entwicklungspotenziale der Quartiere und deren Bewohner darzustellen. Neben allen sozial notwendigen Ansätzen und Projekten, wäre mit der wirtschaftlichen Entwicklung ein neuer und deutlicher Schwerpunkt zu setzen. Es gibt mittlerweile Beispiele, wo mit Mikrokrediten, zum größten Teil dauerhafte Existenzgründungen realisiert werden konnten. Lokale Ökonomie heißt der Fachbegriff dazu, der aber bedeutet, dass Menschen ihre (Geschäfts)-Ideen umsetzen können. Es bedeutet aber in der Folge auch, damit nicht mehr von staatlichen Leistungen abhängig zu sein.

Bemerkenswerte Vorarbeiten dazu wurden beim Kontakt in Krisen e. V. innerhalb des "Unterprogramms XENOS" geleistet. Seit April 2009 gibt es mit "BIWAQ", gesteuert durch den Internationalen Bund, ein Weiteres im Programmgebiet, um gerade Schülern den Einstieg in das Berufsleben besser zu ermöglichen. Die Ausgangsbasis mit Hilfe der Förderprogramme zu verbessern und zu unterstützen, bedeutet aber für die betroffenen Menschen, den eigenen Willen, die Fertig- und Fähigkeiten verstärkt zum Ausdruck zu bringen.

Kontaktadresse

Stadtteilbüro

Stadtteilbüro
Quartiersmanagement
Magdeburger Allee 22
99086 Erfurt

Tel.: 03 61 - 5 50 74 50
Fax: 03 61 - 5 50 74 49
E-Mail: sozialestadt.erfurt@freenet.de

Öffnungszeiten:
Dienstag 15.00 - 19.00 Uhr
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  Zum Programmgebiet "Soziale Stadt Erfurt" gehören Teile der Andreasvorstadt und der Johannesvorstadt.  
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  Hier finden Sie vielfältige Angebote und Veranstaltungen der Vereine und Einrichtungen in der Andreas- und Johannes­vorstadt.  
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© 2001-2009 allied media Gruppe Letzte Aktualisierung: 25.02.2010